Was diese Seite belegt
- Zepbound ist in der EU nicht zugelassen. Im EMA-Arzneimittelverzeichnis existiert kein Eintrag; Tirzepatid zur Gewichtsregulierung wird in der EU unter dem Namen Mounjaro vermarktet.
- Mounjaro trägt in der EU beide Indikationen unter einem Markennamen: Typ-2-Diabetes ab 10 Jahren und Gewichtsmanagement bei Erwachsenen. Zulassungsinhaber ist Eli Lilly Nederland B.V., EU-Zulassung vom 15. September 2022.
- § 34 Abs. 1 Satz 7 SGB V schließt Arzneimittel von der Versorgung aus, bei deren Anwendung eine Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht; Satz 8 nennt ausdrücklich Arzneimittel zur Abmagerung, zur Zügelung des Appetits und zur Regulierung des Körpergewichts.
- Der G-BA hat Wegovy (Semaglutid) am 21. März 2024 in Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie als Lifestyle-Arzneimittel gelistet und dabei festgehalten, dass Rybelsus und Ozempic in der zugelassenen Typ-2-Diabetes-Indikation weiterhin zulasten der GKV verordnet werden können.
Kurze Antworten
Zahlt meine gesetzliche Krankenkasse Wegovy, wenn ich einen hohen BMI und Begleiterkrankungen habe?
Nein. Der Ausschluss nach § 34 Abs. 1 Satz 7 und 8 SGB V knüpft an den Anwendungszweck an, nicht an den Schweregrad.
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Das Sozialgericht Mainz hat das am 16. Juni 2025 für einen solchen Fall bestätigt. Eine Einzelfallgenehmigung durch die Kasse ist für ein in Anlage II gelistetes Arzneimittel nicht vorgesehen.Warum ist Mounjaro manchmal Kassenleistung und manchmal nicht?
Weil in der EU beide Indikationen unter demselben Markennamen laufen. Zur Behandlung eines unzureichend eingestellten Typ-2-Diabetes ist Mounjaro verordnungsfähig, zur Gewichtsregulierung nicht.
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Das Präparat in der Packung ist in beiden Fällen dasselbe, der Unterschied entsteht durch die Indikation und damit durch die Wahl zwischen Kassen- und Privatrezept.Kann mir mein Hausarzt Ozempic zum Abnehmen verschreiben?
Er kann es auf Privatrezept, aber es wäre ein Off-Label-Use, weil Ozempic in der EU keine Gewichtsindikation trägt.
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Zulasten der Kasse geht das nicht. Für die Gewichtsindikation gibt es mit Wegovy, Mounjaro, Saxenda und dem Liraglutid-Generikum zugelassene Alternativen, die dieses Problem nicht haben.
Zwei Fragen entscheiden in Deutschland über den Zugang zu einem GLP-1-Präparat: Ist das Produkt hier überhaupt im Handel, und wird es für eine Diabetes- oder für eine Gewichtsindikation verordnet. Die erste Frage sortiert von den neun international bekannten Marken zwei aus, die es in der EU gar nicht gibt. Die zweite entscheidet über einen Unterschied von rund 250 Euro im Monat, denn Arzneimittel zur Gewichtsregulierung sind seit 2004 per Gesetz von der Versorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen. Diese Seite beschreibt beides, mit Quelle und Datum zu jeder Zahl, und benennt die Stellen, an denen sich der aktuelle Preis nicht öffentlich belegen lässt.
Welche der neun Marken es in Deutschland gibt
Im Handel sind Ozempic, Wegovy, Rybelsus, Mounjaro, Saxenda, Victoza und Trulicity. Ozempic und Rybelsus sind zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zugelassen, Wegovy und Saxenda zur Gewichtsregulierung, Victoza und Trulicity zum Typ-2-Diabetes. Mounjaro ist der Sonderfall: Es trägt in der EU beide Indikationen unter einem Namen.
Zepbound gibt es in der EU nicht. Die Substanz Tirzepatid ist hier für die Gewichtsregulierung zugelassen, aber unter dem Markennamen Mounjaro, nicht unter einem zweiten Namen wie in den USA. Wer in einem deutschsprachigen Text ein Zepbound-Rezept angeboten bekommt, hat es nicht mit dem deutschen Markt zu tun.
Foundayo (Orforglipron), die erste GLP-1-Tablette ohne Peptidstruktur, ist in der EU ebenfalls nicht zugelassen. Der Zulassungsantrag liegt seit April 2026 bei der EMA. Großbritannien hat als erstes europäisches Land am 10. August 2026 zugelassen, das betrifft den deutschen Markt jedoch nicht, weil das Vereinigte Königreich seit dem Brexit ein eigenes Zulassungsverfahren führt.
Zwei Präparate verschwinden gerade. Novo Nordisk stellt den Vertrieb von Victoza in der gesamten EU und im EWR bis Ende 2026 ein, aus kommerziellen Gründen und nicht wegen eines Sicherheitsproblems. Trulicity ist formal weiter im Markt, steht aber seit September 2022 unter einem Lieferengpass, während dessen Lilly die Ärzteschaft gebeten hat, keine neuen Patientinnen und Patienten darauf einzustellen.
Der gesetzliche Ausschluss: § 34 Abs. 1 SGB V
Satz 7 lautet: „Von der Versorgung sind außerdem Arzneimittel ausgeschlossen, bei deren Anwendung eine Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht.“ Satz 8 zählt auf, was damit gemeint ist, darunter ausdrücklich Arzneimittel, die überwiegend „zur Abmagerung oder zur Zügelung des Appetits, zur Regulierung des Körpergewichts“ dienen.
Die Vorschrift stammt aus dem Jahr 2004 und war nicht auf GLP-1-Präparate gemünzt. Sie greift trotzdem, weil sie an die Anwendung anknüpft und nicht an den Wirkmechanismus oder an den Nachweis eines medizinischen Nutzens. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Ausschluss für Semaglutid in der Wegovy-Zulassung am 21. März 2024 formal nachvollzogen und das Präparat in Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie gelistet. Für Tirzepatid folgte der Beschluss am 19. September 2024, in Kraft seit dem 13. Dezember 2024.
Dass eine Adipositas eine anerkannte Krankheit ist und dass Begleiterkrankungen vorliegen, ändert daran nichts. Das Sozialgericht Mainz hat am 16. Juni 2025 entschieden, dass eine gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Wegovy auch dann nicht übernehmen muss (Az. S 7 KR 76/24). Der Ausschluss ist eine Entscheidung des Gesetzgebers, keine Nutzenbewertung.
Diabeteszulassung gegen Gewichtszulassung: darum dreht sich alles
Ozempic, Rybelsus, Victoza und Trulicity sind zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zugelassen und in dieser Indikation ganz normale Kassenleistungen. Der G-BA formuliert das in derselben Mitteilung, mit der er Wegovy ausschloss: Rybelsus und Ozempic seien zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, und die Verordnung in dieser zugelassenen Indikation sei seit Markteintritt in Deutschland möglich, die GKV übernehme die Kosten.
Wegovy und Saxenda tragen ausschließlich eine Gewichtsindikation. Für sie gibt es deshalb keine Konstellation, in der ein Kassenrezept zulässig wäre. Sie sind reine Selbstzahlerpräparate.
Mounjaro liegt dazwischen und ist damit der deutsche Sonderfall. Ein und dieselbe Packung ist auf Kassenrezept verordnungsfähig, wenn sie zur Behandlung eines unzureichend eingestellten Typ-2-Diabetes verordnet wird, und vom Ausschluss erfasst, wenn dieselbe Packung zur Gewichtsregulierung verordnet wird. Der G-BA hat das genau so beschlossen: Tirzepatid ist zur Indikation Gewichtsregulierung als Lifestyle-Arzneimittel gelistet und bleibt zur Behandlung des Typ-2-Diabetes GKV-Leistung.
Ozempic für die Gewichtsabnahme ist in Deutschland doppelt daneben. Es wäre ein Off-Label-Use, weil das Präparat in der EU keine Gewichtsindikation trägt, und es wäre nicht erstattungsfähig, weil ein Off-Label-Use ohne die engen Voraussetzungen der Off-Label-Regelung ohnehin nicht zulasten der Kasse geht. Wer es dennoch verordnet bekommt, bekommt ein Privatrezept.
Kassenrezept, Privatrezept und was Sie tatsächlich zahlen
Auf Kassenrezept zahlen Versicherte die gesetzliche Zuzahlung nach § 61 SGB V: zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro, nie mehr als das Mittel kostet. Für ein GLP-1-Präparat in der Diabetesindikation bedeutet das praktisch immer 10 Euro je Packung, unabhängig davon, ob die Packung 200 oder 500 Euro kostet.
Auf Privatrezept zahlen Sie den vollen Apothekenverkaufspreis. Es lohnt sich nicht, dafür Apotheken zu vergleichen: Für verschreibungspflichtige Arzneimittel gilt in Deutschland ein einheitlicher Apothekenabgabepreis, vor Ort wie im Versandhandel.
Ein Privatrezept ist kein anderes Medikament und keine geringere ärztliche Prüfung, sondern nur ein anderer Kostenträger. Es ist drei Monate gültig und wird von der Apotheke wie jedes andere Rezept behandelt.
Bei privat Versicherten und bei Beihilfeberechtigten entscheidet der jeweilige Tarif beziehungsweise die Beihilfevorschrift, nicht § 34 SGB V. Eine allgemeine Aussage dazu lässt sich nicht belegen, weil die Bedingungen je Vertrag unterschiedlich sind.
Was es im Monat kostet
Die maßgebliche Preisliste, die Lauer-Taxe, ist nicht frei zugänglich. Die folgenden Beträge stammen aus Fachpresseberichten zu konkreten Preisänderungen und aus einer Apothekenpreis-Datenbank, jeweils mit Stichtag. Sie sind Momentaufnahmen und keine Garantie für den Preis am Tag Ihrer Abgabe.
Wegovy: Die Packung der Erhaltungsdosis 2,4 mg kostete ab dem 1. April 2025 276,83 Euro nach zuvor 301,97 Euro, das entspricht Tagestherapiekosten von 9,89 Euro. Eine Packung deckt vier Wochendosen ab, ist also eine Monatspackung. Die niedrigeren Wirkstärken blieben bei dieser Preissenkung unverändert.
Mounjaro: Ein KwikPen gibt vier Wochendosen ab und reicht damit 28 Tage. Die gelisteten Preise je Pen reichten am 30. August 2026 von 206,80 Euro für 2,5 mg bis 490,01 Euro für 15 mg. Die Monatskosten hängen also fast vollständig von der erreichten Erhaltungsdosis ab, nicht vom Präparat.
Orales Semaglutid: Die Wegovy-Tablette kam zum 1. September 2026 in Deutschland in den Handel. Die Wirkstärken 1,5 mg und 4 mg lagen bei 172,73 Euro je 30 Tabletten. Der Preis für die 25-mg-Erhaltungsdosis war zum Stand 28. August 2026 noch nicht gelistet, und wir tragen hier keine Schätzung ein.
Liraglutid: Seit Dezember 2025 gibt es mit Nevolat ein Generikum mit Gewichtsindikation. Berichtet wurden 79 Euro AVP für die Einstiegspackung und rund 129 Euro monatlich in der laufenden Therapie. Das ist derzeit die günstigste Selbstzahleroption in dieser Klasse und zugleich die älteste Substanz mit täglicher Injektion.
Der vertrauliche Erstattungsbetrag bei Mounjaro
Für die Diabetesindikation verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband nach dem AMNOG einen Erstattungsbetrag. Bei Tirzepatid hat der G-BA im Mai 2025 überwiegend keinen Zusatznutzen festgestellt, was üblicherweise einen hohen Abschlag nach sich zieht.
Lilly hat für Mounjaro als erster Hersteller in Deutschland von einer neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, die das Medizinforschungsgesetz seit Oktober 2024 eröffnet: Der Erstattungsbetrag ist vertraulich. Er steht in keiner öffentlichen Liste, weder Praxen noch Apotheken noch Versicherte kennen ihn.
Das ist der einzige Preis auf dieser Seite, den wir nicht nennen können, und zwar nicht aus Recherchemangel, sondern weil seine Geheimhaltung der Zweck der Regelung ist. Kassenseite und Kassenärztliche Bundesvereinigung haben das kritisiert, unter anderem weil sich die Wirtschaftlichkeit einer Verordnung ohne bekannten Preis schwer beurteilen lässt. Für Selbstzahler ändert das nichts: Sie zahlen den öffentlichen Listenpreis.
Hausarzt, Facharzt und das DMP Adipositas
Einen Facharztvorbehalt gibt es für diese Präparate nicht. Jede approbierte Ärztin und jeder approbierte Arzt kann ein Privatrezept über Wegovy, Mounjaro oder Saxenda ausstellen, in aller Regel die Hausarztpraxis. Adipositas-Schwerpunktpraxen und Ernährungsmedizin sind fachlich naheliegend, aber keine formale Voraussetzung.
Seit dem 1. Juli 2024 existiert der Rahmen für ein strukturiertes Behandlungsprogramm Adipositas für Erwachsene. Aufgenommen werden kann, wer eine Adipositas Grad 1 mit einer vom G-BA definierten Begleiterkrankung oder eine Adipositas ab Grad 2 hat. Inhaltlich geht es um Ernährung, Bewegung und Verhaltensänderung.
Zwei Einschränkungen sind wichtig. Erstens war das Programm zum Stand der hier verwendeten Quellen noch nicht flächendeckend verfügbar, weil die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erarbeitet wurden; die Dokumentationsvorgaben greifen ab dem 1. Oktober 2026. Zweitens ändert die Teilnahme nichts am Arzneimittelausschluss. Ein DMP ist ein Versorgungsprogramm, kein Erstattungsweg für ein Lifestyle-Arzneimittel nach Anlage II.
Verfügbarkeit
Der belegbare Engpass in dieser Klasse betrifft Trulicity. Lilly konnte die Nachfrage über Jahre nicht decken, hat seit September 2022 auf Bewerbung verzichtet und darum gebeten, keine neuen Patientinnen und Patienten einzustellen, und lieferte übergangsweise bis zum 31. Dezember 2025 Ware in englischsprachiger Aufmachung aus.
Victoza läuft aus. Der Vertrieb endet in EU und EWR spätestens Ende 2026, die Umstellung betroffener Patientinnen und Patienten auf ein anderes Präparat gehört damit in die Sprechstunde und nicht in die Apotheke.
Zum tagesaktuellen Lieferstatus von Ozempic, Wegovy und Mounjaro treffen wir hier bewusst keine Aussage. Die Engpasslage in dieser Klasse hat sich seit 2022 mehrfach verändert, und die einzige belastbare Auskunft ist die Lieferengpass-Datenbank des BfArM zum Zeitpunkt Ihrer Frage.
Die Belege, eine Zeile pro Aussage
| Claim | Tier | Source |
|---|---|---|
| Zepbound ist in der EU nicht zugelassen. Im EMA-Arzneimittelverzeichnis existiert kein Eintrag; Tirzepatid zur Gewichtsregulierung wird in der EU unter dem Namen Mounjaro vermarktet. | established | EMA, Arzneimittelverzeichnis (Suche ohne Treffer, abgerufen 30.08.2026) |
| Mounjaro trägt in der EU beide Indikationen unter einem Markennamen: Typ-2-Diabetes ab 10 Jahren und Gewichtsmanagement bei Erwachsenen. Zulassungsinhaber ist Eli Lilly Nederland B.V., EU-Zulassung vom 15. September 2022. | established | EMA, EPAR Mounjaro |
| § 34 Abs. 1 Satz 7 SGB V schließt Arzneimittel von der Versorgung aus, bei deren Anwendung eine Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht; Satz 8 nennt ausdrücklich Arzneimittel zur Abmagerung, zur Zügelung des Appetits und zur Regulierung des Körpergewichts. | established | § 34 SGB V, Gesetzestext |
| Der G-BA hat Wegovy (Semaglutid) am 21. März 2024 in Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie als Lifestyle-Arzneimittel gelistet und dabei festgehalten, dass Rybelsus und Ozempic in der zugelassenen Typ-2-Diabetes-Indikation weiterhin zulasten der GKV verordnet werden können. | established | G-BA, Pressemitteilung vom 21.03.2024 |
| Tirzepatid (Mounjaro) ist zur Indikation Gewichtsregulierung als Lifestyle-Arzneimittel gelistet und bleibt zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 GKV-Leistung. Beschluss vom 19. September 2024, in Kraft seit 13. Dezember 2024. | established | G-BA, Beschluss Arzneimittel-Richtlinie Anlage II, Tirzepatid |
| Das Sozialgericht Mainz hat am 16. Juni 2025 entschieden, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Wegovy nicht übernehmen muss (Az. S 7 KR 76/24). | established | Legal Tribune Online zum Beschluss des SG Mainz |
| Die gesetzliche Zuzahlung nach § 61 SGB V beträgt zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro, jedoch nicht mehr als die Kosten des Mittels. | established | § 61 SGB V, Gesetzestext |
| Der Apothekenverkaufspreis der Wegovy-Packung mit der Erhaltungsdosis 2,4 mg sank zum 1. April 2025 von 301,97 Euro auf 276,83 Euro, entsprechend Tagestherapiekosten von 9,89 Euro. Die übrigen Wirkstärken blieben unverändert. | established | APOTHEKE ADHOC, 27.03.2025 |
| Die Wegovy-Tablette (orales Semaglutid) kam zum 1. September 2026 in Deutschland in den Handel. Die Wirkstärken 1,5 mg und 4 mg waren mit 172,73 Euro je 30 Tabletten gelistet, der Preis der 25-mg-Wirkstärke war zum 28. August 2026 noch offen. | established | APOTHEKE ADHOC, 28.08.2026 |
| Ein Mounjaro KwikPen gibt vier Wochendosen ab und reicht damit 28 Tage. | established | Lilly Medical Deutschland, Produktauskunft |
| Die gelisteten Apothekenpreise für Mounjaro KwikPen (Einzelpen) reichten am 30.08.2026 von 206,80 Euro für 2,5 mg bis 490,01 Euro für 15 mg. | emerging | MediPreis, Apothekenpreisvergleich, Datenstand 30.08.2026 |
| Lilly hat für Mounjaro als erster Hersteller in Deutschland einen vertraulichen Erstattungsbetrag mit der GKV vereinbart, möglich geworden durch das Medizinforschungsgesetz vom Oktober 2024. Der G-BA hatte im Mai 2025 überwiegend keinen Zusatznutzen festgestellt. | established | Pharmaceutical Technology, Analyse zum ersten vertraulichen Erstattungsbetrag in Deutschland |
| Novo Nordisk stellt den Vertrieb von Victoza (Liraglutid) in der EU und im EWR bis spätestens Ende 2026 ein. Der Grund ist kommerziell, nicht sicherheits- oder qualitätsbedingt. | established | Deutsche Apotheker Zeitung, 13.07.2026 |
| Trulicity (Dulaglutid) steht seit 2022 unter Lieferengpass. Lilly bewirbt das Präparat seit September 2022 nicht mehr und bat darum, keine neuen Patientinnen und Patienten einzustellen; bis zum 31.12.2025 wurde übergangsweise Ware in englischsprachiger Aufmachung ausgeliefert. | established | ABDA, AMK-Nachricht 03/25, Informationsschreiben des Herstellers |
| Orforglipron (Foundayo) ist in der EU nicht zugelassen. Der EMA-Antrag wurde im April 2026 eingereicht; das Vereinigte Königreich hat als erstes europäisches Land am 10. August 2026 zugelassen. | established | MHRA / GOV.UK, Mitteilung vom 10.08.2026 |
| Mit Nevolat ist seit Dezember 2025 ein Liraglutid-Generikum mit Gewichtsindikation in Deutschland verfügbar; berichtet wurden 79 Euro AVP für die Einstiegspackung und rund 129 Euro pro Monat in der laufenden Therapie. | emerging | APOTHEKE ADHOC zum Marktstart von Nevolat |
| Der G-BA hat zum 1. Juli 2024 die Anforderungen an ein DMP Adipositas für Erwachsene beschlossen (Adipositas Grad 1 mit definierter Begleiterkrankung oder ab Grad 2). Die Dokumentationsvorgaben gelten ab dem 1. Oktober 2026; die technischen und organisatorischen Voraussetzungen wurden zum Stand der Quelle noch erarbeitet. | established | vdek, DMP Adipositas – Erwachsene |
Häufige Fragen
Bekomme ich Zepbound in Deutschland?
Ist eine Apotheke günstiger als eine andere?
Was kostet mich eine Diabetestherapie mit einem GLP-1 im Monat?
Wird sich am Erstattungsausschluss etwas ändern?
Quellen
- EMA, Arzneimittelverzeichnis (Suche ohne Treffer, abgerufen 30.08.2026)
- EMA, EPAR Mounjaro
- § 34 SGB V, Gesetzestext
- G-BA, Pressemitteilung vom 21.03.2024
- G-BA, Beschluss Arzneimittel-Richtlinie Anlage II, Tirzepatid
- Legal Tribune Online zum Beschluss des SG Mainz
- § 61 SGB V, Gesetzestext
- APOTHEKE ADHOC, 27.03.2025
- APOTHEKE ADHOC, 28.08.2026
- Lilly Medical Deutschland, Produktauskunft
- MediPreis, Apothekenpreisvergleich, Datenstand 30.08.2026
- Pharmaceutical Technology, Analyse zum ersten vertraulichen Erstattungsbetrag in Deutschland
- Deutsche Apotheker Zeitung, 13.07.2026
- ABDA, AMK-Nachricht 03/25, Informationsschreiben des Herstellers
- MHRA / GOV.UK, Mitteilung vom 10.08.2026
- APOTHEKE ADHOC zum Marktstart von Nevolat
- vdek, DMP Adipositas – Erwachsene
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